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Text von Seite 15 aus dem Katalog Radial-Wellendichtringe

Seite 15 aus dem Katalog Radial-Wellendichtringe von Hans Saurer Kugellager AG

Werkstoffe Mit Rücksicht auf die verschiedenen Medien, gegen welche abgedichtet wird, mussten 4 Basiselastomere erfasst werden. Dieselben müssen bei Bestellung im Bezeichnungsbeispiel enthalten sein. Die gewählten WerkstoffKennbuchstaben sind nur ein Hilfsmittel, um das Elastomer zu bezeichnen. Es bleibt den einzelnen Herstellern freigestellt, die jeweilige Rezeptur nach eigenen Erfahrungen zu wählen. Der fertig vulkanisierte WDR muss aber den Anforderungen dieser Norm genügen. Kennzeichnung Aus verständlichen Gründen wird von der Verbraucherschaft gewünscht, dass Radial-Wellendichtringe gekennzeichnet sind; insbesondere ergibt sich dies, weil man im Ersatzfall wissen muss, welcher WDR in Frage kommt. Dieser Kennzeichnung mit dem Werkstoff stehen aber Schwierigkeiten bei den Herstellern entgegen. Es ist teilweise üblich, in der gleichen Pressform mehrere Basiselastomere zu vulkanisieren. Deshalb konnte man sich im Arbeitsausschuss nicht grundsätzlich auf eine Kennzeichnung mit den Werkstoffkennbuchstaben einigen. Falls Kennzeichnung erwünscht, muss dies in der Bestellangabe zum Ausdruck gebracht werden. Die Wahl der Werkstoffkennbuchstaben richtete sich nach bisherigen Gepflogenheiten. Die im März 1971 erschienene ISO-Empfehlung R 1629 enthält jedoch folgende Kennbuchstaben: NBR statt NB ACM statt AC MQ statt Sl FPM statt FP Da diese neuen Kennbuchstaben bisher noch nicht in eine deutsche Grundnorm übernommen worden sind, war es noch nicht möglich, sie in DIN 3760 aufzunehmen. Anwendung Dieser Abschnitt wurde neu geordnet und erweitert. Er gibt zunächst Hinweise über die beiden Bauformen A und AS. Bild 3 Das Bild 3 gibt für den drucklosen Betriebsfall einen Überblick über die möglichen Umfangsgeschwindigkeiten bei bestimmten Wellendurchmessern bezogen auf die Basis-Elastomere. Tabelle 3 Die bisherige Fassung vom Oktober 1962 gab nur an, dass Wellendichtringe zum Abdichten sich drehender Wellen bei Räumen ohne höheren Druckunterschied (etwa 0,5 bar) gelten.

Die neue Fassung gibt in der Tabelle 3 eine feinere Unterscheidung, wobei die Drehzahl der Welle in Verbindung mit der Umfangsgeschwindigkeit genannt ist. Tabelle 4. Chemische und thermische Beständigkeit des Elastomerteils In den Normen DIN 6503 und DIN 6504 sind für den Dauerbetrieb –30 °C bis +130 °C genannt. In DIN 3760 Ausgabe Oktober 1962 dagegen –40°C bis + 110°C. Diese Festlegungen sind schon seit langem nicht mehr haltbar, weil sie in Abhängigkeit eines bestimmten Basiselastomers gesehen werden müssen. Die Tabelle 4 und der erläuternde Vorspann dazu gibt jetzt Auskunft über die Zusammenhänge und sollte bei der Anwendung sorgfältig beachtet werden, damit eine gute Lebensdauer erzielt wird. Unter Berücksichtigung der gegenseitigen Beeinflussung der mechanischen, thermischen und chemischen Beanspruchungen sind oft auch höhere Dauertemperaturen als in Tabelle 4 angegeben anwendbar. Oberfläche der Welle Die beiden Abschnitte «Oberflächengüte der Welle» sowie «Oberflächenhärte der Welle» zeigen, was zu beachten ist, um eine gute Dichtwirkung und eine ausreichende Lebensdauer zu erzielen. Die Oberflächengüte der Welle kann durch verschiedene Herstellverfahren erzielt werden. Aus diesem Grunde ist in diesem Abschnitt nur die Anforderung festgelegt. Die Forderung «drallfrei» ergibt sich, damit an der Abdichtstelle keine Pumpwirkung eintritt. Diese Oberflächengüte kann z. B. durch Glattwalzen erzielt werden, aber auch durch Schleifen ohne axialen Vorschub der Schleifscheibe (Einstichverfahren). Hierbei muss aber auch die Schleifscheibe entsprechend abgezogen sein, damit nicht doch ein Drall entsteht. Lauffläche Im Arbeitsausschuss wurde ursprünglich versucht, den Abstand der Dichtlippe bis zur Anlagefläche des Radial-Wellendichtringes festzulegen. Da die Entwicklung von WDR noch nicht abgeschlossen ist, bestehen Unterschiede bei den einzelnen Herstellern. Aus diesem Grunde wurde ein Laufflächenbereich angegeben, in dem Oberflächengüte und Oberflächenhärte eingehalten werden müssen. Form und Lageabweichungen In den beiden Abschnitten «Koaxialität» sowie «Rundlaufabweichung» wurden Diagramme eingebaut, um einen Anhalt über die zulässigen Grössen zu geben.
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Eine Auswahl an Produkten und Dienstleistungen aus dem Lieferprogramm der Firma Hans Saurer Kugellager AG: Gelenkköpfe   Radial-Rillenkugellager   Axial-Rillenkugellager   Pendelkugellager   Dünnringlager  ... Informationen zum kompletten Programm finden sich in den Katalogen von Hans Saurer Kugellager AG
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