Text von Seite 96 aus dem Katalog Nadellager
Seite 96 aus dem Katalog Nadellager von Hans Saurer Kugellager AG
Hülsenfreiläufe Hülsenfreiläufe mit LagerungHülsenfreiläufe mit Lagerung HFL, HFL..KF, HFL..R, HFL..KFR In Hülsenfreiläufen HFL sind zwei Radiallager – jeweils seitlich neben dem Freilauf – integriert, daher können sie bei kleinstem radialem Bauraum auch radiale Kräfte aufnehmen. Abhängig vom Wellendurchmesser sind die integrierten Lager entweder als Gleitlager oder als Wälzlager ausgeführt (siehe Masstabellen). Schaltfrequenz
Hülsenfreilauf HFL mit Lagerung Hülsenfreilauf HFL..R mit Lagerung und Rändelung
Die geringe Masse der Klemmelemente in Hülsenfreiläufen ergibt ein geringes Trägheitsmoment. Dadurch sind hohe Schaltfrequenzen möglich. Bei hohen Schaltfrequenzen muss die Trägheit des Gesamtsystems berücksichtigt werden, um den Freilauf nicht zu überlasten. In diesem Fall wird der Antrieb über die Welle empfohlen. Schaltgenauigkeit Die Einzelanfederung der Nadelrollen gewährleistet den ständigen Kontakt zwischen Welle, Nadelrollen und Klemmfläche. Dadurch wird eine hohe Schaltgenauigkeit erzielt. Einflussfaktoren sind Schaltfrequenz, Schmierung, Einbautoleranzen, elastische Verformung der Anschlussteile und der Antrieb über Welle oder Aussenring. Reibung Das Reibungsmoment der Hülsenfreiläufe im Leerlauf ist sehr gering. Es steigt in Abhängigkeit vom Wellendurchmesser (Bild 1). Die Reibungsleistung im Leerlauf hängt davon ab, ob sich die Welle oder der Aussenring dreht. Dreht sich die Welle, steigt die Reibungsleistung proportional zur Drehzahl (Bild 2, Kurve 1). Dreht sich der Aussenring, nimmt die Reibungsleistung mit steigender Drehzahl zunächst zu. Sie fällt dann aber aufgrund der Fliehkraft allmählich auf Null ab (Bild 2, Kurve 2). Hier ist die Grenzdrehzahl erreicht, bei der die Klemmnadeln von der Welle abheben und nicht mehr in Klemmbereitschaft sind. Gestaltung der Anschlusskonstruktion Zur einwandfreien Montage der Hülsenfreiläufe müssen Gehäusebohrung und Welle angefast sein. Der Fasenwinkel soll etwa 15° betragen. Einbautoleranzen Die dünnwandigen Hülsenfreiläufe erhalten ihre konzentrische Form beim Einpressen in die Gehäusebohrung. Die Genauigkeit der Aufnahmebohrung bestimmt wesentlich die Formgenauigkeit der Hülse und damit die Funktion des Freilaufs. Für Metallgehäuse (Hülsenfreiläufe ohne Rändelung) gelten die Bohrungstoleranzen in Tabelle 1. Als Oberflächengüte wird Ra0,8 empfohlen. Bei Hülsenfreiläufen mit Lagerung (Stahlgehäuse) liegt der Hüllkreisdurchmesser der Stützlager im eingebauten Zustand etwa im Toleranzfeld F8. Bei Kunststoffgehäuse (Hülsenfreiläufe mit Rändelung) ist die Gehäusebohrung mit –0,05 mm Toleranz zu fertigen. Axiales Fixieren der Hülsenfreiläufe ist nicht erforderlich.
Hülsenfreiläufe HF, HF..KF, HF..R, HF..KFR Hülsenfreiläufe HF übertragen ausschliesslich Drehmomente. Sie können keine radialen Kräfte aufnehmen. Radiale Kräfte müssen durch zusätzliche Lager abgestützt werden. Zu jedem Hülsenfreilauf der Baureihe HF kann die im Durchmesser passende Nadelhülse HK verwendet werden. Daher ist eine kostengünstige Konstruktion möglich.
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Hans Saurer Kugellager AG Nadellager

Eine Auswahl an Produkten und Dienstleistungen aus dem Lieferprogramm der Firma Hans Saurer Kugellager AG:
Gelenkköpfe
Radial-Rillenkugellager
Axial-Rillenkugellager
Pendelkugellager
Dünnringlager
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Informationen zum kompletten Programm finden sich in den
Katalogen von Hans Saurer Kugellager AG
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