Text von Seite 302 aus dem Katalog Lineartechnik
Seite 302 aus dem Katalog Lineartechnik von SKF Linearsysteme GmbH
4 Hub- und Verstellsysteme Glossar und ErklärungenGlossar und Erklärungen
Einklemmschutz (elektrisch) Eine Sicherheitsfunktion, die in bestimmten SKF-Antrieben verfügbar ist. Diese Funktion schaltet den Motor ab, wenn eine externe Kraft entgegen der Bewegungsrichtung aufgewandt wird. Einklemmschutz (mechanisch) Dieser Sicherheitsmechanismus ermöglicht es dem Antrieb, zu schieben aber nicht zu ziehen oder zu ziehen aber nicht zu schieben. Mit dieser Sicherheitsfunktion soll vermieden werden, dass Personen durch die Kraft des Antriebs eingeklemmt werden. Sicherheitsmutter Eine in der Regel aus Metall bestehende Mutter, deren Scherfestigkeit größer ist als die Scherfestigkeit der Antriebsmutter und die nur dann auf das Spindelgewinde greift, wenn das Gewinde der Antriebsmutter ausfällt. Notabsenkung Die Sicherheitsfunktion “Notabsenkung” ermöglicht es, im Falle eines Stromausfalls bzw. einer Versorgungsstörung, den Antrieb abwärts zu fahren. Diese Funktion kommt meist in medizinischen Vorrichtungen und Betreuungsgeräten zum Einsatz. Encoder Ein drehender oder linearer Sensor, mit dem, wenn er an eine Steuerung angeschlossen ist, die Position eines elektrischen Linearantriebs bestimmt werden kann. Erstfehlersicherheit Die Erstfehlersicherheit ist ein Kontrollsystem, bei dem redundante Mikroprozessoren zum Einsatz kommen, von denen einer die Funktion des anderen überwacht und das System abschaltet, wenn es zu einer Funktionsstörung des Mikroprozessors kommt. Hallsensor Ein Sensor, dessen Ausgangswert sich mit Änderungen im Magnetfluss ändert. Dieser Sensortyp kommt typischerweise für Drehzahl-, Positions- oder Strommessungen zum Einsatz.
Schutzgrad (IP) Der IP-Standard ist ein System für die Klassifizierung von Schutzgraden, die für die Gehäuse von elektrischen Schaltgeräten gefordert werden. Diese vom European Committee für Electro technical Standardization (CENELEC) entwickelte Klassifizierung gibt mit Hilfe eines Zahlenwerts an, welchen Schutzgrad das Gehäuse einem elektrischen Produkt bietet. Endschalter Mit einem Endschalter wird eine Bewegung oder Fahrt in eine bestimmte Richtung begrenzt. Wird ein Endschalter betätigt, öffnen oder schließen mechanische Vorrichtungen einen elektrischen Kontakt. Bei geschlossenem Kontakt fließt Strom durch den Schalter; bei geöffnetem Kontakt fließt kein Strom durch den Schalter. Endschalter gibt es in verschiedenen Baugrößen und Konfigurationen; sie können innen oder außen montiert werden. Potentiometer Ein Potentiometer ist ein Bewegungswandler. Ein Potentiometer vereinigt in sich die Funktion eines Sensors und die Funktion eines Messwandlers. Ein typisches Potentiometer besteht aus einer gleichmäßigen Drahtspule aus einem hochfesten Werkstoff wie Carbon, Platin oder leitendem Kunststoff. Diese gleichmäßige Spule bildet das Widerstandselement des Potentiometers, dessen Widerstand proportional zu seiner Länge ist. Hublänge Der Hub (S) drückt die Länge in Millimetern aus, die ein elektrischer Linearantrieb einoder ausfahren kann. Die meisten Standardprodukte sind mit Hubabstufungen von 50 oder 100 mm erhältlich. Kundenspezifische Längen sind verfügbar; es kommen Mindestbestellmengen zur Anwendung. Thermischer Schutz Der thermische Schutz schützt Antriebe und Steuerungen vor Überhitzung. Diese Vorrichtung meldet, wenn die Temperatur in einer elektrischen Baugruppe zu hoch wird. In diesem Fall kommt es in der Regel
zur Abschaltung der elektrischen Baugruppe. Lineargeschwindigkeit Die Lineargeschwindigkeit ist die Messgröße dafür, um welche Strecke (in Millimetern) sich das Schubrohr eines Hubzylinders linear innerhalb einer bestimmten Zeit verschiebt (mm/s) und dabei eine Last vom Ausgangspunkt in eine andere Position bewegt. Diese Geschwindigkeit ist nicht immer konstant, sondern richtet sich nach der Art des Antriebs. Bei Hubzylindern mit Gleichstrommotor hängt die Geschwindigkeit direkt von der zu bewegenden Last ab. Je größer die Last, desto geringer die Geschwindigkeit und umgekehrt. Hubzylinder mit Wechselstrommotor vollführen eine Bewegung mit gleichmäßiger Geschwindigkeit, unabhängig von der Belastung. Dynamische Last Die maximale dynamische Last ist die maximale Kraft, die der Hubzylinder übertragen kann. Statische Last (wird in diesem Katalog nicht angegeben) Die maximale statische Last ist die Kraft, die ein Hubzylinder im Stillstand tragen kann, ohne dass bleibender Schaden entsteht. Wenn ein Hubzylinder über diesen Wert hinaus belastet wird, besteht die Gefahr von Beschädigungen am Hubzylinder. Wichtig: In vielen Anwendungen ist nicht die direkt einwirkende axiale Belastung entscheidend, sondern die Kräfte, die über eine Hebelwirkung oder einen ähnlichen Effekt auf den Hubzylinder einwirken. Achtung: Jeder Hubzylinder weist eingefahren die höchste und ausgefahren die geringste Knickfestigkeit auf. Gleichstrommotor Elektromotor mit Gleichstromversorgung 12 - 48 V DC) Die Drehzahl eines Gleichstrommotors ist direkt proportional zur Belastung, d. h., der Motor dreht sich am langsamsten bei voller Belastung und läuft lastfrei am schnellsten. In manchen
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Eine Auswahl an Produkten und Dienstleistungen aus dem Lieferprogramm der Firma SKF Linearsysteme GmbH:
Profilschienenführungen
Axialkugellager
Kugelgewindetriebe
Schienenschlittenführer
Zylinderrollenlager
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Informationen zum kompletten Programm finden sich in den
Katalogen von SKF Linearsysteme GmbH
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